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NÖN - Niederösterreichische Nachrichten




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Wie sieht das Logo der Zeitung aus?

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Wie viel kostet eine Ausgabe?

€ 2,20

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Was ist die Philosophie bzw. die Blattlinie des Verlages?

Die NÖN ist eine regionale Wochenzeitung für das Bundesland Niederösterreich mit 28 Lokalausgaben und einer einheitlichen Landeszeitung („Niederösterreichische Nachrichten“ auf lachsrosa Papier) als Beilage zu jeder Lokalausgabe. Die NÖN will „ein möglichst umfassendes Spiegelbild der Gesellschaft sowie der Ereignisse im Bundesland Niederösterreich“ bieten.

Aufgabe der NÖN ist es, zur objektiven und politisch unabhängigen Information der Bevölkerung und zur Förderung des Gemeinwohls beizutragen. Die Redaktion der NÖN ist hinsichtlich der redaktionellen Inhalte ausschließlich an die grundsätzliche ideelle Linie des Herausgebers gebunden. Von anderen Institutionen ist die Redaktion unabhängig.

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Wie entwickelte sich die Zeitung in der Geschichte?

Die Gründung des Zeitungsrings geht auf das vorige Jahrhundert zurück. Die St. Pöltner Zeitung erscheint mittlerweile im 138. Jahrgang. Seit 1965 tragen die Lokalzeitungen das gemeinsame Markenzeichen NÖN, seit September 1988 erscheinen die NÖN-Lokalausgaben im Kleinformat. Der Hauptsitz ist in St. Pölten, daneben gibt es 25 Lokalredaktionen über das gesamte Bundesland NÖ verstreut.

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Online Auftritt
www.noen.at (http://www.noen.at)

Wie viele Leser/innen hat die Zeitung?
www.media-analyse.at (http://www.media-analyse.at)

Wie hoch ist die Auflage?
www.oeak.at (http://www.oeak.at)

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Welche Angebote gibt es für junge Leser/innen?


  • Kinder-, Jugend-, Schülerseite überregional: Tina Wessig (t.wessig@noen.at (mailto:t.wessig@noen.at); Tel.: 02742/802-1620)
  • Redaktionsführungen für Schulklassen
  • Druckereiführungen für Schulklassen: Petra Gaugutz (p.gaugutz@noep.at (mailto:p.gaugutz@noep.at); Tel.: 02742 – 802 1457);
    die Druckerei befindet sich in St. Pölten
  • Journalist/in, der/die zu einem Vortrag/einem Gespräch in die Klasse kommt:
    Anton Johann Fuchs (aj.fuchs@noen.at (mailto:aj.fuchs@noen.at); Tel.: 02742 – 802 1371)
  • Journalist/in, der/die über Ereignisse an Schulen berichtet (Ansprechpartner/in für PR an Schulen):
    je nach Ausgabe unterschiedlich  chefredaktion@noen.at (mailto:chefredaktion@noen.at); Tel.: 02742 – 802 1318)

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Schüler/innen fragen, Prof. Harald Knabl (Geschäftsführer, Verlagsleiter und Erster Chefredakteur in einer Person) antwortet:

- Wie läuft ein "normaler" Tag bei Ihnen ab? Und wie ein außergewöhnlicher?
Da ich drei Funktionen auf einmal innehabe, setzt sich ein Arbeitstag aus vielen verschiedenen Elementen zusammen. Normalerweise werde ich kurz vor 8 Uhr abgeholt (ich wohne nämlich in Wr. Neustadt und pendle täglich nach St. Pölten). Bereits im Auto erledige ich wichtige Telefonate, diktiere Briefe oder E-Mails und informiere mich aus verschiedensten Tageszeitungen über das aktuelle Tagesgeschehen. Im Büro angekommen stürze ich mich zuallererst über meine E-Mails und genieße einen starken kleinen Espresso, danach geht’s von einem Termin zum anderen: Besprechungen mit dem Herausgeber, mit meinem Geschäftsführungskollegen und mit verschiedenen Abteilungsleitern (Marketing, Vertrieb, Finanz, EDV, Personal, Einkauf, etc.). Dazu kommen größere und kleine Redaktionsbesprechungen zu Themen der nächsten Wochen oder neuen Projekten, Sitzungen mit der Verkaufsleitung, Termine mit wichtigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport, etc. Oft zieht sich so ein Arbeitstag bis in die Abendstunden hinein, Pausen gibt es kaum, zu Mittag komme ich meist mit einem Obstteller oder einer Wurstsemmel aus, dafür gönne ich mir am Abend ein ausgiebiges Essen. Insgesamt gesehen ist kein Tag wie der andere – und gerade das macht die Arbeit so interessant und spannend!

- Wie viele Redakteure arbeiten in der Redaktion? Wie viele freie Mitarbeiter (ca.) arbeiten für die Zeitung?
Rechnet man die Redakteure aller 28 NÖN-Lokalausgaben und jene der überregionalen Landeszeitung, die jeder Lokalausgabe beiliegt, zusammen, so kommt man auf ca. 40 Redakteure und ca. 500 freie Mitarbeiter.

- Nach welchen Kriterien wählen Sie Meldungen für Ihre Zeitung aus?
Nach Aktualität, Exklusivität und Relevanz für den Leserkreis. Die Informationsbasis soll relativ breit sein (alle Themengebiete umfassen), die Geschichten müssen gut recherchiert sein und kontroversielle Geschichten genauso wie Soft-Themen behandeln.

- Denken Sie beim Schreiben – ganz ehrlich! – auch an ihr junges Zielpublikum?
Durch mein umfassendes Aufgabengebiet komme ich eigentlich nur mehr selten zum Schreiben. Am ehesten beschäftige ich mich mit Kommentaren und Glossen zu aktuellen politischen Geschehnissen. Dabei bemühe ich mich natürlich schon, möglichst verständlich zu schreiben, so dass auch politisch eher uninteressierte Leser meine Meinung verstehen. Ich hoffe, dass ich mich damit auch jungen Lesern mitteilen kann.

- Können Sie nach der Arbeit abschalten, und wenn ja, wie?
Manchmal fällt das Abschalten wirklich schwer, wichtige berufliche Entscheidungen lassen einem auch im Privatleben keine Ruhe. Am besten gelingt mir das „Durchlüften des Gehirns“ und Kraft-Tanken beim Golfspielen. Der Golfsport ist in den letzten Jahren zu meinem liebsten Hobby geworden und oft lassen sich auch wichtige geschäftliche Beziehungen am Golfplatz knüpfen.

- Wie sind Sie Journalist geworden?
Schon während meiner Schulzeit habe ich journalistisch gearbeitet. Bei Schülerzeitungsprojekten, bei regionalen Medien. Nach der Matura hat sich dieses Engagement noch verstärkt. Ich wählte das Studium für Publizistik und Politikwissenschaften, weil ich glaubte, dort das nötige Handwerkzeug für den Beruf zu bekommen. Das war leider nicht der Fall. Noch während meiner Studienjahre bekam ich eine feste Stelle als Redakteur, bald engagierte mich die NÖN.

- Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf?
… die Vielfältigkeit der Aufgaben und Verantwortlichkeiten, die sich aus den drei Funktionen Geschäftsführer, Verlagsleiter und Chefredakteur ergeben. Man hat sehr viel mit Menschen zu tun, ist in vielerlei Hinsicht auch für sie verantwortlich. Schließlich hängt vom Erfolg des Unternehmens auch das „Leben“ vieler Mitarbeiter ab und mit jeder Veröffentlichung eines Artikels in der Zeitung wird natürlich auch die öffentliche Meinung nachhaltig beeinflusst, wodurch bei jeglicher Berichterstattung größte Sorgfalt gegeben sein muss.

 - Warum sollten Schüler/innen Ihre Zeitung lesen?
Weil sie dadurch den besten Überblick über das Geschehen in ihrer unmittelbaren Umgebung und die wichtigsten Ereignisse im eigenen Bundesland bekommen. Die 28 NÖN-Lokalausgaben liefern sehr detaillierte Infos über eine Kleinregion (meistens einen politischen Bezirk), nämlich Berichte aus Politik, Kultur und Sport, aus Schulen und Vereinen, einen ausführlichen Personalia- und Serviceteil (mit Veranstaltungskalender, Sprechstunden, etc.), Lokalanzeigen, und und und. Die Landeszeitung, die jeder Lokalausgabe der NÖN beiliegt, beschäftigt sich wiederum mit überregional interessanten Themen Niederösterreichs, also mit Landespolitik, Wirtschaft, Sport, Chronik etc., aber auch mit Soft-Themen wie beispielsweise Gesundheit, Reise, Auto/Motor oder Gesellschaft.

- Haben Sie schon einmal daran gedacht, das Format Ihrer Zeitung zu ändern? Wenn ja, warum?
Bei unseren NÖN Lokalausgaben hat sich das Kleinformat (wie bei der Kronen Zeitung) so sehr bewährt, dass wir im Herbst 2004 auch das Format der Niederösterreichischen Nachrichten, der Landeszeitung, von Großformat (wie beim Kurier) auf Kleinformat umgestellt haben und – um die Unterscheidbarkeit zum Lokalteil zu gewährleisten – auf lachsrosa Zeitungspapier umgestiegen sind. In verschiedenen Umfragen haben unsere Leser zwar den Inhalt der Landeszeitung sehr geschätzt, ihren Unmut über das große Format jedoch sehr stark zum Ausdruck gebracht, was uns schließlich veranlasst hat, gleichzeitig mit einer umfassenden Layout-Reform und dem Umstieg auf durchgehende Färbigkeit in der Zeitung auch den Formatwechsel durchzuführen, was uns großes Lob bei den Lesern eingebracht hat.

- Wie setzen sich so ungefähr die Ausgaben, wie die Einnahmen Ihres Zeitungsverlages zusammen (Prozentanteile)?
Die Einnahmen bestehen zu ca. zwei Drittel aus Anzeigenumsätzen und zu einem Drittel aus Abo- und Trafikverkaufserlösen. Die Ausgaben setzen sich in etwa aus 40% für Sachaufwand (Transporte, Werbung, Honorare für freie Mitarbeiter, etc.) und jeweils 30% für Material- (Papier, Druck) und Personalaufwand zusammen.

- Wie würden Sie mit drei Eigenschaftswörtern Ihre Zeitung beschreiben?
Stark regional verankert, umfassend informativ, eine Zeitung mit Charakter.